Einfache Sequenzen


Damit Karol sich bewegt oder andere Tätigkeiten ausführt, muss man ihm entsprechende Anweisungen (oder auch Befehle) geben. Karol wird die entsprechenden Anweisungen dann in die Tat umsetzen.

Übung 1

Karol soll eine gerade Reihe von 5 Ziegelsteinen legen. Das Ergebnis der Abarbeitung des Programms ist in der linken Abbildung dargestellt. Wegen der besseren Übersichtlichkeit ist das Ergebnis der Aufgabe auch noch einmal im 2D-Modus zu sehen. Überlegen Sie, welche Anweisungen nacheinander für die Lösung der Aufgabe notwendig sind! Schreiben und testen Sie das Programm!

FuenferReiheLegen_3D FuenferReiheLegen_2D

Zur Lösung der Übung 1 muss Karol mehrere Anweisungen nacheinander abarbeiten. Eine Folge solcher nacheinander auszuführender Anweisungen heißt Sequenz.

Eine Folge von Anweisungen, die hintereinander ausgeführt werden, heißt Sequenz (Folge). Im speziellen Fall kann eine Sequenz auch aus keiner oder einer Anweisung bestehen.


Übung 2

Schreiben Sie ein Programm, in dem Karol eine Reihe von Ziegelsteinen im Zickzack legt (siehe Abbildungen)!

ZickZackLegen ZickzackLegen_2D

Übung 3

Ändern Sie Ihr Programm aus Übung 2 so ab, dass Karol die Ziegelsteine über Eck legt (siehe Abbildungen)!


Theoretischer Exkurs: Übersetzer (Compiler und Interpreter)

Wie arbeitet der Computer eigentlich das Programm ab? Es ist kaum zu glauben, dass der Computer Anweisungen wie Schritt oder Hinlegen versteht. Deshalb muss ein Computerprogramm vor seiner Abarbeitung erst in so genannte Maschinensprache (eine Folge von Nullen und Einsen, d.h. es fließt Strom (entspricht einer Eins) oder es fließt kein Strom (entspricht einer Null)) übersetzt werden.

Arbeiten Sie den folgenden Abschnitt durch und lösen Sie die folgenden Aufgaben:

Übersetzung des Programms:

Bevor ein Programm ausgeführt werden kann, muss der Quellcode noch in Maschinensprache übersetzt werden. Hier unterscheidet man zwei Möglichkeiten:


Übung 4

Lassen Sie Karol Ihre Initialen (d.h. die Anfangsbuchstaben Ihres Vor- und Nachnamens) legen!


zuletzt geändert am:
Eine Seite von Mirko Hans